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Was Übernachtgare beim Brotbacken bedeutet

Der Teig reift, während Sie schlafen: was in dieser Zeit passiert, warum der Kühlschrank meist der richtige Ort ist und wie Sie den Backtag planen.

Von Veröffentlicht am 2 Min. Lesezeit

Kurz gesagt

Übernachtgare bezeichnet die Teigruhe über Nacht: Der Teig reift mehrere Stunden, meist abgedeckt im Kühlschrank, bevor er geformt und gebacken wird. Sie ersetzt keine Gare, sondern verlängert sie – der Teig wird entspannter und lässt sich am Backtag besser formen.

  • Übernachtgare meint die Teigruhe über Nacht, meist im Kühlschrank, bevor der Teig geformt und gebacken wird.
  • Sauerteige vertragen längere Zeiten als Hefeteige; Zeiträume bis zu 24 Stunden sind bei Sauerteigen üblich.
  • Der Teig muss abgedeckt reifen, damit er nicht austrocknet und keine Fremdgerüche aus dem Kühlschrank aufnimmt.
  • In kleinen Küchen bleibt die Arbeitsfläche während der Reifezeit frei, weil der Teig in der Schüssel verschwindet.

Der Begriff gehört zur Teigführung und Gare und meint die Zeitspanne zwischen Kneten und Formen, die über Nacht andauert. Sie findet meist im Kühlschrank statt, seltener in einem kühlen Raum bei Zimmertemperatur. Der Teig reift dabei abgedeckt, damit er nicht austrocknet und keine Fremdgerüche annimmt. Nach dieser Ruhephase wird er geformt und bekommt seine Stückgare.

Warum die Übernachtgare Zeit im Kühlschrank braucht

Besonders verbreitet ist die Übernachtgare bei Sauerteig, weil Sauerteige deutlich längere Zeiten vertragen als Hefeteige; Zeiträume bis zu 24 Stunden sind hier üblich. Der Teig reift in einer Schüssel im Kühlschrank und belegt während dieser Zeit keine Arbeitsfläche – in einer kleinen Küche ein klarer Vorteil. Am Backtag wird er geformt und bekommt noch seine Stückgare. Wie Sie das zeitlich einplanen, zeigt der Ratgeber Einfaches Brot für kleine Küchen.

Quellen

  1. Alles über die Übernachtgare beim Brotbacken, brooot.de, abgerufen am
  2. Brot backen über Nacht: Teigruhe bei Zimmertemperatur, brotmitherz.de, abgerufen am

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